WENN LOSLASSEN EIN NEUES "DU" BEDEUTET


Nichts geht mehr. Du hast Alles gegeben. Gekämpft, gehofft, geweint, getobt, viel geredet und noch mehr versucht das „Unmögliche“ doch noch möglich zu machen?


Hast mit Freunden, Familie, Therapeuten gesprochen, Möglichkeiten abgewogen. Immer und immer wieder? Hast dir Zeit gegeben, andere Bereiche vernachlässigt, ignoriert, vielleicht sogar dich selbst?


Warst wütend, zornig, hast dich gleichermaßen ohnmächtig und machtlos gefühlt? Vielleicht verbale „Rundumschläge“ in deinem Umfeld hinterlassen, Anderen die Schuld gegeben, Vorwürfe gemacht? Bist du Kompromisse eingegangen, die dir selbst mehr geschadet als genützt haben?


Nichts mehr, dass dir jetzt noch weiterhelfen könnte? Kein Hoffen, kein Beten, kein Festhalten, kein Wunder, welches man noch schnell abrufen könnte? Um doch noch das zu bekommen, was man meint zum (über-)Leben zu „brauchen“?


Hast du dich bereits mit dem Thema Loslassen beschäftigt und es immer wieder als unerträglich, ja geradezu undenkbar Beiseite geschoben? Hat man dir wiederholt geraten, doch endlich loszulassen, weil es Anders keinen Sinn mehr macht?


Alles kannst du, alles schaffst du, nur das nicht? Der Gedanke, ohne diesen einen Menschen weiterzuleben kann dermaßen schmerzhaft sein, dass man lieber die Augen vor diesem Schritt verschließt.


Kopf in den Sand – der Kelch möge bitte an mir vorüberziehen!


Die Option, in eine ungewisse, ja sogar bedrohlich und beängstigend anmutende Zukunft zu gehen, kann unannehmbar erscheinen. Und das womöglich Alleine?


Doch kaum etwas verhindert unser persönliches Glück mehr, als alle diese Gedanken. Sämtliche Szenarien, die in unserem „Kopf-Kino“ ablaufen, sind zumeist wenig hilfreich. Auch Menschen nicht, die dich von diesem Schritt abhalten möchten, weil sie selbst Angst vor Veränderungen haben und an Gewohntem festhalten. Freund*innen, die diesen Weg bereits gegangen sind und ihr Glück noch immer nicht gefunden haben. Wer sagt, dass das bei dir genauso sein muss?



WER IST FÜR DEIN LEBEN VERANTWORTLICH?

Wer, wenn nicht du? Weder deine Eltern, noch dein Umfeld, auch kein Therapeut und schon gar nicht dein*e Partner*in haben Verantwortung über dein Leben.


Eigenverantwortung und ein gesundes Maß an Positivität

sind wertvolle Begleiter


Auch ich persönlich habe mich dem Thema Loslassen stellen „müssen“. Nicht nur einmal. Manches Mal habe ich mehr als nur gekämpft, diesen Schritt zu gehen. Ich wollte nicht, ich konnte nicht, dieser Weg war keine Option für mich. Wie sehr ich mich irren sollte...


Ich habe mich teilweise so lange geweigert, der Realität ins Auge zu sehen, bis andere Probleme mein Festhalten rücksichtslos zum Zusammenbrechen gebracht haben. Es kann sehr schmerzhaft sein, sich seinen eigenen Illusionen stellen zu müssen, der unvermeidlichen Wahrheit ins Gesicht zu sehen.

Soweit muss es nicht kommen!


Das Vertraute, Gewohnte loszulassen und einer möglicherweise ungewissen Zukunft ins Auge zu sehen, schenkt dir die Möglichkeit, deinem Leben eine neue Richtung zu geben.


Ich rede jetzt nicht davon, blauäugig darauf zu vertrauen, dass Alles automatisch besser wird. Hier geht es nicht darum, das Ruder loszulassen und sich unbedarft in eine neue Zukunft treiben zu lassen.

Wer bist du selbst, was sind deine ganz persönlichen Wünsche, was bedeutet Glück für dich. Was möchtest du noch in deinem – verbleibenden – Leben erreichen, was erfüllt dich, was hast du zurückhalten „müssen“. Welche Träume hast du längst begraben, worauf musstest du verzichten bzw. was hast du vernachlässigt, was dir wichtig war? Wofür hat dir die Zeit gefehlt?


Wer möchtest du in Zukunft sein?


Loslassen bedeutet, deine Aufmerksamkeit, deine Energie dir selbst zuzuwenden. Loslassen bedeutet, deinem Leben eine neue, positive Wende geben. Loslassen bedeutet, neue Wege, neue Chancen ergreifen. Es werden sich Türen öffnen, die du heute noch gar nicht sehen kannst.


Wunder geschehen, wenn du deine „Komfortzone“ verlässt


Rückblickend habe ich in meinem Herzen ein gewaltiges Schlachtfeld hinterlassen. Ich „musste“ mich zwingen, nicht mehr zurückzusehen um endlich aus dem Drama auszusteigen. Anders kam ich nicht mehr weiter, das war mir schmerzhaft bewusst.


Die Entscheidung, meine Aufmerksamkeit mit aller Kraft wieder mir selbst zuzuwenden und dranzubleiben (!) war not-wend-ig. Um es anders auszudrücken, es ging darum, meine eigene „Not“ abzuwenden.


Nach der intensiven Zeit des Aufarbeitens war ich mehr als überrascht, als ich nach kürzester (!) Zeit keinen Schmerz, kein Leid mehr verspürte. Die zahlreichen, teilweise sehr aufwühlenden Prozesse waren die perfekte Vorbereitung für einen letzten Schritt, der mit einer unglaublichen Leichtigkeit, den langersehnten inneren Frieden mitbrachte.


Ich hatte noch nicht einmal das Bedürfnis, meinen Fokus erneut dem alten Chaos zuzuwenden.

Ganz im Gegenteil. Ich wusste wieder, was ich wollte, was mir wichtig ist, wohin mein Weg gehen soll. Ich erinnerte mich wieder an meine Ziele, an das, was ich mir vorgenommen hatte. Ich wusste aber auch, was ich nicht mehr wollte, was nicht mehr zu mir passte.


Das war es, worauf ich die ganze Zeit hingearbeitet habe. Es ist mir nicht gleich aufgefallen, aber der plötzliche Verlust von Schmerz und Leid haben mir die Augen geöffnet.


Ich muss mich nicht mehr zu irgendetwas „zwingen“. Ich verspüre sogar Freude, die vorher nicht wahrnehmbar war. Ich fühle mich nicht mehr in meinem Gedankenkarussell gefangen. Es tut mir gut, mich mir selbst zu widmen, Pläne zu schmieden und mir Gedanken darüber zu machen, wie und mit wem ich meine Zeit in Zukunft verbringen möchte...


Ich habe begonnen, mich wieder an die erste Stelle in meinem Leben zu setzen – ohne Druck. Mich und meine Ernährung, meine Gesundheit, mein Glück (!), meine Vitalität, meine beruflichen Ziele, meine Finanzen, ja, auch meine Visionen.


Das ist nicht rücksichtslos und schon gar nicht egoistisch. Es ist gesund. Das bin ich – irgendwie anders, irgendwie „neu“ .. es fühlt sich gut an. Es fühlt sich nach (m)einer besseren Zukunft an und das ist gut so! (Renate Dürbeck)


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